Gesunderhaltung und Wohlbefinden durch eine ausgewogene Ernährung

in Ernährungsweise, Gesunde Ernährung

Gesunderhaltung und Wohlbefinden durch eine ausgewogene Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung ist für die Gesunderhaltung des Organismus sehr wichtig. Durch die Aufnahme von Nährstoffen, Vitaminen und Spurenelementen werden alle normalen Lebensvorgänge gesteuert. Zudem dienen die Stoffe zur Energiegewinnung, was für die Bewältigung des Alltags sehr wichtig ist. Von Natur aus benötigt der menschliche Körper jeden Tag eine bestimmte Menge an Kohlenhydraten, Fetten, Eiweißen, sowie Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffe.

Es gibt kein Lebensmittel, welches in der Lage ist, all diese lebensnotwendigen Stoffe zu liefern, weshalb man mit einer ausgewogenen Ernährung darauf achten muss, dass der Körper täglich das bekommt, was er braucht. Das Zauberwort ist dabei „ausgewogen“, denn auf die richtige Mischung der einzelnen Stoffe kommt es an. Nimmt man zuviel von einem bestimmten Nährstoff auf und von anderen zu wenig, dann vermindert sich die Leistungsfähigkeit und auch die Abwehrkräfte schwinden. Deshalb bedeutet eine ausgewogene Ernährung vor allem eine abwechslungsreiche Ernährung, denn was das eine Lebensmittel an Nährstoffen nicht liefern kann, liefert ein anderes. Dies bedingt aber, dass man sich mit den einzelnen Lebensmitteln auskennt und weiß, welches Lebensmittel welche Nährstoffe liefert und wie hoch der persönliche Bedarf an diesen Nährstoffen ist. Im Idealfall setzt sich eine Mahlzeit aus fünf Bestandteilen zusammen:

– eine rohe bzw. gegarte Portion Gemüse
– eine Eiweißquelle, wie beispielsweise Fleisch, Fisch und Eier
– eine Portion Kohlenhydrate (Nudeln, Kartoffeln, Brot)
– ein Milchprodukt
– eine Frucht

In welchen Mengen der menschliche Körper die Nährstoffe benötigt, ist vom Einzelfall abhängig. Hier kann man sich durch diverse Bedarfsrechner informieren, die man im Internet auf vielen Webseiten finden kann. Nach diesen Werten richtet sich dann der tägliche Speiseplan. Wer seine Ernährung dahingehend umstellen möchte, sie ausgewogener zu gestalten, sollte sich für die ersten Wochen einen Speiseplan erstellen, in dem für jeden Tag die entsprechenden Lebensmittel eingetragen werden. So kann man sich einen ersten Überblick verschaffen, bis die Essgewohnheiten dann in Fleisch und Blut übergegangen sind.

Interessant kann es dabei auch sein, ein „Essens-Tagebuch“ zu führen, denn so kann man definieren, wie viele kleine Sünden man zwischendurch begeht, denn schnell ist ein Stück Schokolade im Mund verschwunden, ohne das man es bewusst wahr nimmt. Grundsätzlich sind zwar bei einer ausgewogenen Ernährung Süßigkeiten nicht verboten, dennoch ist hier die Menge von entscheidender Bedeutung. Stimmt das Verhältnis von kleinen Sünden zu gesunden, fettarmen und vitaminreichen Lebensmitteln, ist auch der Genuss von einem schönen Stück Sahnetorte erlaubt. Schließlich ist Ernährung auch ein Genuss und nicht nur die reine Aufnahme von Nährstoffen.

Artikelbild: © Marc Nicke – Fotolia.com

Artikel drucken

Kommentieren

Bitte Pflichtfelder ausfüllen